Überblick Fortbildungen

Theater für die Ohren – Audiodramen entwickeln und umsetzen

2. /9./ 16./ 23. Februar 2022 (online)
Viermal Mittwoch Abend 18:30 bis 21:00 Uhr

Online-Fortbildung: Spielend Deutsch lernen – digital und analog

7./.14./21./28. März 2022 (online)
Viermal Montag Abend von 17:30 bis 20:00 Uhr

Fortbildung: Laban für Theaterpädagog*innen, Schauspieler*innen und Regisseur*innen

6. bis 8. Mai 2022 in Kassel
Freitag Nachmittag bis Sonntag

Weitere Kurse 2022 erscheinen hier in Kürze.

Bericht von der 34. Bundestagung Theaterpädagogik

Veranstaltungsort Offenbach am Main 20. und 21. November 2021

Im Unterschied zum zentralen Programm anderer Veranstaltungsorte in Deutschland konnte unser dezentrales Programm erst am Samstag um 10 Uhr in den Räumlichkeiten der wunderbaren Offenbacher Parkside Studios beginnen. Zu dieser Uhrzeit veräumte dort der Partyservice noch die Reste der letzten Nacht. Für die dezentrale Präsenzveranstaltung in Hessen lagen nur wenige Anmeldungen von Personen, die nicht dem LTPH angehören, vor, und bis kurz vor Beginn erreichten uns noch Absagen. Dadurch, dass wir uns dann in einer leicht überschaubaren Runde befanden, konnten wir uns im weiteren Vorgehen zumindest umso flexibler entscheiden.

Samstag, 20.11.2021

Nachdem wir in kleiner Runde eingetroffen waren und uns begrüßt hatten, begannen wir mit der Workshopeinheit „Körper, Stimme – Kommunikation“: Nach einem Warmup zu Atmung, Haltung und >innerem< Training gab es einen kurzen überblickenden Theorieteil zum Thema Stimme mit Fokus auf Druck/ Anspannung gegenüber der Entspannung und die wesentliche Dimension des (Zu)Hörens.

Daran anknüpfend standen eine Vielzahl kurz umrissener Kommunikationssituationen zur Disposition, die unter der Frage „Was beeinflusst wie meine Stimme?“ zum szenischen Experimentieren und Erfinden einladen. Abschließend spielten wir eine Sprechweisen-Impro mit zufällig gezogenen Karten in einer gemeinsamen Runde. Durch die geringe Teilnehmerzahl war die Reihenfolge so vorzuziehen, und die Erfahrungswerte aus dem Austausch im KollegInnenkreis konnten den Workshop bereits sehr bereichern.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit „Fümms bö wö tää zää Uu – Vom vergnüglichen Spiel mit Sprache, Silben, Lauten“ von Judith Senger, die uns ein breites Spektrum an Übungen zu Training und Pflege der Stimme unter Einbeziehung des ganzen Körpers sowie sämtlicher Sinne bot, und uns weiter über einschlägige lautmalerisch-musikalische Lyrik verschiedener Zeiten und Kontinente in das Spiel mit unseren Stimmen führte.

Ein Impuls kam vom Spracherwerb der Kinder:„Sie spielen mit der Sprache – zerpflücken und rhythmisieren sie, lösen die Laute von ihrem Inhalt, haben Spaß an Verdrehungen und Wiederholungen.“ und stellten uns die Frage: „Warum haben wir uns diesen Spaß irgendwann verkniffen (zumindest in der Öffentlichkeit)?“ Ziel war dabei „Anarchie durch Dekonstruktion,(…) das Erkunden des Klangs,(…) alberne Spiele und (…) das Finden neuer Strukturen.“

Als nächstes bekamen wir von Karl Kiesel (in allen Rollen) ein Klassenzimmerstück mit Publikumsbeteiligung dargeboten. Unter der Regie von Judith Senger widmet sich dieses Stück über episodenweise Ausschnitte aus „Romeo und Julia“ im ständigen Rollenwechsel des Spielers dargestellt, unterbrochen und geordnet von animierten Moderationseinheiten. Es gab viel spannendes Feedback, und das Stück wurde insgesamt begeistert aufgenommen.

Mit dem Abend bahnte sich dann der von Köln ausgestrahlte Hybridworkshop um 19 Uhr an.

Hier zeigten sich die Grenzen der Digitalität: die sicherlich faszinierende Ausstrahlung des Workshopleiters blieb sozusagen am Bildschirm hängen. Die Umsetzung der Übungen bedurften einer starken mentalen, fast sprituellen Vorstellungskraft und da wäre die physische Präsenz des Anleiters sicherlich hilfreich gewesen.

Sonntag, 21.11.2021

Der Sonntag begann für uns erneut in den großen, hellen Räumen der Parkside Studios und einem hybriden Warmup gleichzeitig über Video und in der Runde. Anschließend ging es für uns weiter mit >Audiodramen< von Fabian Guillery, der uns knapp und wirkungsvoll einen Einstieg zur Entstehung des Hörspiels, seiner Theorie und technischen Mitteln in Handwerk und Gestaltung bot. Als nächstes beschäftigte uns die Erzeugung von Geräuschen mit einer bunten Vielfalt an geeigneten Utensilien vom Joghurtbecher über den Fahrradschlauch bis hin zu Mini-Instrumenten. Im nächsten Schritt erfanden wir mit Stimme und selbst erzeugten Geräuschen eine kurze Geschichte, probten sie und nahmen sie auf. Im letzten Schritt stellten wir über eine Einführung in Audacity (sowie ähnliche Tonbearbeitungsprogramme) unser Hörspiel zusammen fertig und konnten es uns zum Schluss gemeinsam anhören.

Nach einer knappen Mittagspause begann dann um 15 Uhr vor Ort die zweite Mitgliederversammlung des Landesverbandes Theaterpädagogik Hessen (LTPH), dort ging es in hybrider Form noch bis 18 Uhr um Formalien und inhaltlich um Institutionalisierung und Professionalisierung unserer Arbeit.

Wir werden als LTPH die Workshops erneut in einer Tagung im Frühjahr/Frühsommer anbieten und freuen uns darauf dann hoffentlich viele Menschen zu sehen.

Tobias Varennes, Judith Senger, Katharina Fertsch-Röver

Fortbildung: Laban für Theaterpädagog*innen, Schauspieler*innen und Regisseur*innen

Bewegungsanalyse als Methode der Rollen- und Szenenarbeit

6. bis 8. Mai 2022 in Kassel

In Kooperation mit dem Bundesverband Theaterpädagogik

Die Laban-Bewegungsstudien bilden ein strukturiertes System, mit dem sich Bewegung erleben, verstehen und beschreiben lässt. Im Kurs werden die Kategorien Körper, Raum, Form, Antrieb und Beziehung kennen gelernt und praktisch erforscht. In der Improvisation und mit strukturieten Bewegungssequenzen wird das eigene Bewegungsrepertoire erkundet und erweitert. Die Teilnehmer*innen lernen, erlebte und beobachtete Bewegung zu benennen, zu strukturieren und zu notieren sowie Bewegungsparameter durch klare Intention und präzise Sprache einfach und effektiv zu vermitteln.
Die von Rudolf Laban, seinen Kolleg*innen und Schüler*innen entdeckten und konkretisierten Prinzipien finden vielfältige Anwendung in unterschiedlichen Künsten und Wissenschaften. Im Fokus der Fortbildung steht die Anwendung der Laban-Bewegungsstudien in der schauspielerischen und inszenatorischen Praxis. Die vermittelten Methoden und Konzepte eignen sich gleichermaßen für Schauspieler*innen, Regisseur*innen und Theaterpädagog*innen, da sie sowohl für die Rollen- und Figurenarbeit, die inszenatorische Praxis als auch die Vermittlung und Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Amateuren wertvolles Handwerkszeug bieten.
Jede/r Teilnehmer*in arbeitet im Rahmen der Fortbildung exemplarisch an einer Figur aus einem klassischen Drama und zusammen mit anderen an einer gemeinsamen Szene.

Die Kursleitung: Benjamin Porps (Theaterpädagoge (BuT), Dipl.-Medienpädagoge (AKB), Certified Laban Movement Analyst (EUROLAB), Theologe und Mathematiker (1. StEx)) arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen in interdisziplinären Kontexten an den Schnittstellen zwischen den darstellenden und anderen Künsten sowie in ortsspezifischen Projekten. Aktuell entwickelt und erprobt er Methoden und Konzepte um darstellende Künste und digitale Medien organische Symbiosen eingehen zu lassen. (www.porps.de)

Termine:

6. bis 8. Mai 2022
Freitag Nachmittag bis Sonntag

Anmeldung über den Bundesverband: Zur Anmeldung

Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758

34. Bundestagung „Vox, voice, voix, voz, voco – Experimente mit Stimme und Körper“

20. /21. November 2021

Dezentrale Tagung des Bundesverbandes Theaterpädagogik zum Thema „Stimme“

Der LTPH gestaltet die Veranstaltung in Frankfurt bzw. Offenbach am Main, u.a. mit Workshops zu Stimme und Körper, Lautgedichte, Audiodramen und Zweitspracherwerb.

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Online-Fortbildung: Krippenspiele kreativ entwickeln und inszenieren – analog, digital, hybrid

Fällt aus

Alle Jahre wieder wird die gleiche Geschichte gezeigt. Das heißt aber nicht, dass sie immer wieder auf die gleiche Art und Weise erzählt werden muss. Gemeinschaftliche Formen der Inszenierung, bei denen alle Beteiligten (ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene) sich mit ihren jeweils eigenen Fragestellungen, Sichtweisen und Talenten einbringen lassen sich mit verhältnismäßig geringem zeitlichem Aufwand realisieren und eröffnen sowohl den Mitwirkenden als auch dem Publikum, die Erzählung von der Geburt Jesu individuell neu zu erleben.

Im Rahmen der Fortbildung wird exemplarisch ein gemeinschaftlicher Inszenierungsprozess durchlaufen und es wird theaterpädagogisches, religionspädagogisches und künstlerisches Handwerkszeug vermittelt, das es ermöglicht, kreativitätsfördernd anzuleiten und gleichzeitig produktorientiert zu strukturieren.

Es ist absehbar, dass Weihnachten 2021 noch nicht alles wieder „beim Alten“ ist und die Kirchen zum Krippenspielgottesdienst über den letzten Platz hinaus besetzt sein können. In der Fortbildung wird daher gleichermaßen auf analoge, wie auch digitale und hybride Arbeitsmethoden und Inszenierungsformen eingegangen.

Die Fortbildung findet digital statt. Der Link zur Videokonferenz und den eingesetzten Medien wird im Vorfeld an die Teilnehmer*innen verschickt.

Die Kursleitung: Benjamin Porps (Theaterpädagoge (BuT), Dipl.-Medienpädagoge (AKB), Certified Laban Movement Analyst (EUROLAB)), hat Theologie und Religionspädagogik für das Lehramt an Gymnasien studiert und sich im Rahmen der theaterpädagogischen Weiterbildung intensiv mit Krippenspielen auseinandergesetzt. Er arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen in interdisziplinären Kontexten an den Schnittstellen zwischen Tanz, Theater, Performance, Film und anderen Künsten sowie in ortsspezifischen Projekten, entwickelt und erprobt Konzepte und Methoden, die darstellende Künste und digitale Medien verbinden und ist immer wieder in gemeindlichen und kirchlichen Kontexten künstlerisch unterwegs. (www.porps.de)

22. bis 24. Oktober 2021
Freitag Abend von 17:00 bis 20:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr
(15 Zeitstunden)

Teilnahmebeitrag:
140,– € / 130,– € für BuT-Mitglieder / 120,– € für LTPH-Mitglieder

Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus.

Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758

Online-Fortbildung: Theater für die Ohren

Audiodramen entwickeln und umsetzen

Zusätzlicher Termin: 2. /9./ 16./ 23. Februar 2022

Die meisten von uns sind damit aufgewachsen: Hörspiele. Als theatrale Form wird es zwar kaum wahrgenommen, bietet aber gerade im Angesicht von Corona-Maßnahmen Möglichkeiten kreativ und performativ tätig zu werden. Die Stimme der/s Schauspieler*in wird inszeniert, eine Geräuschkulisse gebaut und mit Musik unterstützt. Im Rahmen dieses Kurses beschäftigen wir uns mit den Besonderheiten, die das Audiodrama von Theater auf der Bühne oder dem Film unterscheiden, lernen auf verschiedenen Wegen zu Material sowie einem Stück zu kommen, und dieses auf mehrere Arten zum Leben zu erwecken. Dafür gibt es sowohl eine Einführung in die digitale Tonbearbeitung, als auch Ideen für eine Umsetzung als Live-Performance (entweder im Stream oder vor Publikum, wenn es wieder welches geben darf).

Die Fortbildung findet digital über BigBlueButton statt. Der Link zur Videokonferenz und der verwendeten Programmen wird im Vorfeld an die Teilnehmer*innen verschickt.

Die Kursleitung: Fabian Guillery (Theaterpädagoge BuT, Regisseur) kann auf über zehn Jahren Theatererfahrung an verschiedenen Häusern in Deutschland zurückblicken (Privatbühne, Landestheater, Drei-Sparten-Haus, Einzel- und Festival-produktion), davon drei Jahre im Kinder- und Jugendtheater des Landestheaters Tübingen, wo er auch erfolgreich Stücke inszenierte. Er arbeitet zur Zeit im Raum Frankfurt am Main und Marburg als Theaterpädagoge, wo er Workshops gibt und Theatergruppen leitet.

Termin:
2. /9./ 16./ 23. Februar 2022
Viermal Mittwoch Abend 18:30 bis 21:00 Uhr

27. Oktober, 3./10./17. November 2021

Teilnahmebeitrag:
95,– € / 85,– € für BuT-Mitglieder / 80,– € für LTPH-Mitglieder

Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus.

Anmeldung:
zum Anmeldeformular

Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758

Online-Fortbildung: Digitale Choreographien

Kooperative Inszenierungswerkzeuge für Tanz und Bewegung im digitalen Raum

Von unterschiedlichen Orten aus gemeinschaftlich tänzerisch kreativ werden und zusammen zu choreographieren ist gleichermaßen mit Herausforderungen und Chancen verbunden. Wir erproben, wie sich Tanz- und Bewegungsstücke über medial vermittelte Kommunikation gemeinsam entwickeln und für den digitalen Raum inszenieren lassen.

Grundlage der Arbeit sind vor allem die Laban-Bartenieff-Bewegungsstudien, ein System mit dem sich Bewegung analysieren, beschreiben und strukturiert anleiten lässt und das gleichzeitig Räume für kreative Explorationen eröffnet. Darüber hinaus kommen kollaborative Taktiken und Methoden der Zusammenarbeit zum Einsatz, die durch den Einsatz digitaler Medien erst ermöglicht oder befördert werden.

Tänzerische, choreographische und technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung anziehen und drei bis vier Quadratmeter „Bewegungsraum“ schaffen. Der Link zur Videokonferenz und den eingesetzten Medien wird im Vorfeld an die Teilnehmer*innen verschickt.

Die Kursleitung: Benjamin Porps (Theaterpädagoge (BuT), Dipl.-Medienpädagoge (AKB), Certified Laban Movement Analyst (EUROLAB), Theologe und Mathematiker) arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen in interdisziplinären Kontexten an den Schnittstellen zwischen den darstellenden und anderen Künsten sowie in ortsspezifischen Projekten. Er entwickelt und erprobt Methoden und Konzepte um darstellende Künste und digitale Medien organische Symbiosen eingehen zu lassen. (www.porps.de)

Termine:

10./17./24. Juni, 1. Juli 2021
viermal Donnerstag Abend 17:30 bis 20:00 Uhr

Teilnahmebeitrag:
95,– € / 85,– € für BuT-Mitglieder / 80,– € für LTPH-Mitglieder

Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus.

Anmeldung:
zum Anmeldeformular

Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758

Online-Fortbildung: Tanzraum Stadt-Land-Fluss

Tanz und Bewegung real und virtuell in den öffentlichen Raum bringen

Bewegen wir uns im öffentlichen Raum, werden wir Teil einer Choreographie, folgen Regeln und Mustern. Im Alltag geschieht dies zumeist unbewusst. Tanz im öffentlichen Raum verändert den Blick auf den Ort, auf die Mitmenschen, auf die sozialen Strukturen …

Im Kurs experimentieren wir mit unterschiedlichen Herangehensweisen, sich Orte zu eigen zu machen, diskutieren Intentionen, Ziele und Grenzen der künstlerischen Arbeit außerhalb geschützter Räume und entwickeln selbst exemplarisch Choreographien, Performances und Interventionen für den und im öffentlichen Raum.

Es kommen sowohl rein analoge als auch digitale und hybride (augmented reality, mixed reality) Erarbeitungs- und Präsentationsformate zum Einsatz. Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets sind mittlerweile Universalwerkzeuge, die es ermöglichen, Fotos, Videos und Audioaufnahmen zu machen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen, aber auch sich zurecht zu finden und durch geschickte Kombination der Möglichkeiten virtuelle und interaktive Kunst im öffentlichen Raum zu verorten. Die kreativen Potentiale die sich dadurch ergeben werden wir gemeinsam ausloten.

Die Fortbildung findet digital statt. Von zu Hause aus und unterwegs. Es werden unterschiedliche Kommunikationswege genutzt (Videokonferenz, Instant Messenger, Telefon, …). Der Link zur Videokonferenz und den eingesetzten Medien wird im Vorfeld an die Teilnehmer*innen verschickt. Es wird ein Smartphone mit Videofunktion, mobilem Internetzugang und die App Signal benötigt.

Die Kursleitung: Benjamin Porps (Theaterpädagoge (BuT), Dipl.-Medienpädagoge (AKB), Certified Laban Movement Analyst (EUROLAB), Theologe und Mathematiker (1. StEx)) arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen in interdisziplinären Kontexten an den Schnittstellen zwischen den darstellenden und anderen Künsten sowie in ortsspezifischen Projekten. Er entwickelt und erprobt Methoden und Konzepte um darstellende Künste und digitale Medien organische Symbiosen eingehen zu lassen. (www.porps.de)

Termine:
10.-12. September 2021
Freitag Abend von 17:00 bis 20:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr
(15 Zeitstunden)

Teilnahmebeitrag:
140,– € / 130,– € für BuT-Mitglieder / 120,– € für LTPH-Mitglieder

Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus.

Anmeldung:
zum Anmeldeformular

Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758

Online-Fortbildung: Performative Programmierung

Ein informatisch-medial-theatral-philosophisches Praxislabor im Spannungsverhältnis von Kunst und Künstlichkeit

Spätestens seit Mitte 2020 lässt sich Theater nicht mehr ohne Digitalität denken. Die Kunst ist in digitale Räume eingezogen und nutzt sie mal mehr mal weniger enthusiastisch. Sie durchdringt sie aber selten. Ebenso geht es uns im Alltag. Unser Leben wird bestimmt von Algorithmen, Daten und automatischen Prozessen, die wir oftmals nicht verstehen.

Programmierung und Theater sind Kunstformen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Und doch gibt es Prinzipien, die sie teilen und Konzepte, die sich übertragen lassen. Im Kurs erforschen wir die Möglichkeiten die sich aus der künstlerischen Verbindung von Informatik, Tanz und Theater ergeben, stellen philosophische Fragen an die „Informationsgesellschaft“ und programmieren gemeinsam eine Performance.

Die Ideen, Ansätze und Methoden eignen sich gleichermaßen für analoge, digitale und hybride Proben und Inszenierungen. Es wird auch auf die jeweiligen Eigenarten und Potentiale der verschiedenen Arbeitsformen eingegangen.

Die Fortbildung findet digital statt. Der Link zur Videokonferenz und den eingesetzten Medien wird im Vorfeld an die Teilnehmer*innen verschickt. Es empfiehlt sich, zwischen den Treffen etwas Zeit für eigene praktische Recherchen einzuplanen. Es sind weder künstlerische noch technische Vorkenntnisse erforderlich; es empfiehlt sich aber, die Bereitschaft mitzubringen, sich auf bisher unbekannte Denkweisen und Konzepte einzulassen.

Die Kursleitung: Benjamin Porps (Theaterpädagoge (BuT), Dipl.-Medienpädagoge (AKB), Certified Laban Movement Analyst (EUROLAB), Theologe und Mathematiker) arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen in interdisziplinären Kontexten an den Schnittstellen zwischen den darstellenden und anderen Künsten sowie in ortsspezifischen Projekten. Er entwickelt und erprobt Methoden und Konzepte um darstellende Künste und digitale Medien organische Symbiosen eingehen zu lassen. (www.porps.de)

Termine:
8./15/.22./29. September, 6. Oktober 2021
fünfmal Mittwoch Abend 17:30 bis 20:30 Uhr

Teilnahmebeitrag:
140,– € / 130,– € für BuT-Mitglieder / 120,– € für LTPH-Mitglieder

Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus.
Zum Anmeldeformular

Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758

Online-Fortbildung: Laban für Theaterpädagog*innen, Schauspieler*innen und Regisseur*innen

Bewegungsanalyse als Methode der Rollen- und Szenenarbeit

Die Laban-Bewegungsstudien bilden ein strukturiertes System, mit dem sich Bewegung erleben, verstehen und beschreiben lässt. Im Kurs werden die Kategorien Körper, Raum, Form, Antrieb und Beziehung kennen gelernt und praktisch erforscht. In der Improvisation und mit strukturieten Bewegungssequenzen wird das eigene Bewegungsrepertoire erkundet und erweitert. Die Teilnehmer*innen lernen, erlebte und beobachtete Bewegung zu benennen, zu strukturieren und zu notieren sowie Bewegungsparameter durch klare Intention und präzise Sprache einfach und effektiv zu vermitteln.
Die von Rudolf Laban, seinen Kolleg*innen und Schüler*innen entdeckten und konkretisierten Prinzipien finden vielfältige Anwendung in unterschiedlichen Künsten und Wissenschaften. Im Fokus der Fortbildung steht die Anwendung der Laban-Bewegungsstudien in der schauspielerischen und inszenatorischen Praxis. Die vermittelten Methoden und Konzepte eignen sich gleichermaßen für Schauspieler*innen, Regisseur*innen und Theaterpädagog*innen, da sie sowohl für die Rollen- und Figurenarbeit, die inszenatorische Praxis als auch die Vermittlung und Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Amateuren wertvolles Handwerkszeug bieten.
Jede/r Teilnehmer*in arbeitet im Rahmen der Fortbildung exemplarisch an einer Figur aus einem klassischen Drama und zusammen mit anderen an einer gemeinsamen Szene.

Die Fortbildung findet digital statt. Der Link zur Videokonferenz und den eingesetzten Medien wird im Vorfeld an die Teilnehmer*innen verschickt. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung anziehen und mindestens drei bis vier Quadratmeter „Bewegungsraum“ schaffen.
Bei der Anmeldung bitte den beruflichen Hintergrund, Arbeitsfelder und ggf. Zielgruppen in Stichworten angeben (z.B. „Opernregisseurin“, „Theaterpäd. am Figurentheater, Spielclubs mit Jugendl. und Erwachsenen“, „Theaterlehrer, Mittel- und Oberstufe“, „Schauspielerin in Ausbildung“).

Die Kursleitung: Benjamin Porps (Theaterpädagoge (BuT), Dipl.-Medienpädagoge (AKB), Certified Laban Movement Analyst (EUROLAB), Theologe und Mathematiker (1. StEx)) arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen in interdisziplinären Kontexten an den Schnittstellen zwischen den darstellenden und anderen Künsten sowie in ortsspezifischen Projekten. Aktuell entwickelt und erprobt er Methoden und Konzepte um darstellende Künste und digitale Medien organische Symbiosen eingehen zu lassen. (www.porps.de)

Termine:

6./13/.20./27. September, 4. Oktober 2021
fünfmal Montag Abend 17:30 bis 20:30 Uhr

Teilnahmebeitrag:
140,– € / 130,– € für BuT-Mitglieder / 120,– € für LTPH-Mitglieder

Zur Anmeldung füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus.

Anmeldung:
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Bei Fragen:
anmeldung@ltph.de, 069-21270758